Sterbegeldversicherungen 2017-07-20T21:58:42+00:00

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Sterbegeldversicherungen

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Sterbegeldversicherung – finanzielle Vorsorge für Bestattungskosten

“Nur der Tod ist umsonst” – dieses gängige Sprichwort trifft leider in der Praxis nicht zu. Wer für eine Beerdigung aufzukommen hat, muss mit Kosten in Höhe von mehreren tausend Euro rechnen. 6.000 bis 8.000 Euro sind eine übliche Größenordnung, oft werden es deutlich mehr. Und dauernde Folgekosten für Grabpflege und das Grabnutzungsrecht kommen noch hinzu. Früher bot das Sterbegeld der gesetzlichen Krankenversicherung hier eine gewisse finanzielle Entlastung. Es ist aber 2004 endgültig abgeschafft worden, nachdem es im Zeitablauf immer weiter gekürzt worden war. Seither erhalten nur noch bestimmte Berufsgruppen Sterbegeld. Der Rest muss privat vorsorgen – zum Beispiel mit einer Sterbegeldversicherung.

Wer noch Sterbegeld erhält

Für Beamte und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes gibt es im Todesfall Versorgungsleistungen für Angehörige, die de facto ein Sterbegeld sind. Auch in manchen Tarifverträgen ist Sterbegeld vorgesehen. Ist der Tod unfallbedingt, wird auch in der gesetzlichen und in der privaten Unfallversicherung Sterbegeld gezahlt. Voraussetzung ist, dass ein entsprechender Versicherungsschutz besteht bzw. greift. Bei “normalen” Todesfällen zahlt die Unfallversicherung dagegen nicht. Sie müssen daher für sich selbst feststellen, ob in Ihrem Fall eine Versorgungslücke besteht.

Das Prinzip der Sterbegeldversicherung

Eine Sterbegeldversicherung ist von der Konzeption her eine “normale” Kapitallebensversicherung – allerdings mit einer untypisch geringen Versicherungssumme. Mit den regelmäßig zu leistenden Beiträgen findet einerseits die Absicherung des Todesfallrisikos statt, andererseits Kapitalbildung. Tritt der Todesfall ein, wird die Versicherungssumme bzw. das angesparte Kapital an von Ihnen begünstigte Hinterbliebene ausgezahlt und kann zur Deckung der Beerdigungskosten verwandt werden. Üblich sind Versicherungssummen zwischen 5.000 und 15.000 Euro. Es gibt aber auch Angebote mit Versicherungssummen bereits ab 500 Euro. Über mehr als 25.000 Euro wird eine Sterbegeldversicherung in der Regel nicht abgeschlossen.

Wer Sterbegeldversicherungen anbietet

Sterbegeldversicherungen werden von praktisch allen Versicherern angeboten, die auch Lebensversicherungen “im Sortiment” haben. Daneben gibt es als “Spezialversicherer” Sterbekassen. Das sind Lebensversicherer, die sich ganz auf das Angebot von Sterbegeldversicherungen fokussiert haben.

Typische Vertragsmerkmale

Der Versicherungsabschluss ist vielfach bereits in jungen Jahren möglich, manchmal ist der Eintritt erst in mittlerem Alter vorgesehen. Nach oben gibt es ebenfalls Begrenzungen. Sie liegen zum Teil im Rentenalter, zum Teil ist auch der Abschluss bis zum Alter von 75 oder 80 Jahren möglich. Meist können Sie die Dauer der Beitragszahlung frei wählen. Dabei gilt üblicherweise eine Mindestbeitragszahlungsdauer – häufig sind das fünf Jahre. In vielen Verträgen endet die Beitragszahlung spätestens mit 85. Danach wird der Vertrag beitragsfrei weitergeführt. Es gibt aber auch Gestaltungen mit lebenslänglicher Beitragszahlung. Oft wird die Option geboten, den Betrag beitragsfrei zu stellen. Die Versicherungsleistung verringert sich dann aber.

Sterbegeldversicherungen mit und ohne Gesundheitsprüfung

Sie finden am Markt Sterbegeldversicherungen mit und ohne Gesundheitsprüfung. Der Wegfall der Gesundheitsprüfung hat gerade für Versicherungsinteressenten mit Gesundheitsrisiken den Vorteil, nicht wegen des Versicherungsrisikos abgelehnt zu werden. Der Preis dafür sind Wartezeiten zwischen 6 und 36 Monaten. Wenn Sie während dieser Zeit sterben, werden nur die bereits gezahlten Beiträge erstattet.

Wovon die Beiträge abhängen

Wie bei Kapitallebensversicherungen üblich, hängen die Beiträge wesentlich vom Eintrittsalter (wegen des Todesfallrisikos) und der vereinbarten Versicherungssumme ab. Bei Verträgen mit Gesundheitsprüfung wird auch Ihr persönlicher Gesundheitszustand mit in die Beitragsberechnung einkalkuliert. Bei Versicherungen ohne Gesundheitsprüfung wird dagegen das durchschnittliche Gesundheitsrisiko berücksichtigt.

Für wen eine Sterbegeldversicherung sinnvoll ist

Wenn anderweitig garantiert Sterbegeld gezahlt wird, ist der Versicherungsschutz obsolet. Auch wer genug Vermögen hat, benötigt nicht unbedingt eine Sterbegeldversicherung. Wenn Sie keine Angehörigen haben, denen Sie etwas hinterlassen könnten, erübrigt sie sich ebenfalls. In Betracht kommt das Produkt vor allem für Personen, die sich schon in etwas fortgeschrittenerem Alter befinden und die wenig Vermögen bilden konnten. Die Sterbegeldversicherung kann dann ein Instrument sein, um Angehörige im Falle des eigenen Todes neben der “Trauerarbeit” nicht auch noch finanziell mit Beerdigungskosten zu belasten.